Flugzeugpark

Unser Flugzeugpark besteht – wen wundert’s – aus Konstruktionen älterer Bauart. Wir legen dabei darauf Wert, sowohl Doppelsitzer als auch Einsitzer in der Flotte zu haben und damit viele Geschmäcker anzusprechen. Sei es für Mitglieder, die auch in einem anderen Verein fliegen, dort aber keine Holzflugzeuge mehr finden, oder für die Freunde des Exotischen, die wegen Habicht, Rhönbussard und Co. bei uns sind.

Ka 2b – D-7039

Die Ka2b, Baujahr 1956, ist unser Doppelsitzer für alle Fälle. Sie fliegt ähnlich wie K7 und ASK 13 und bietet damit harmonische Flugeigenschaften bei wenig Überraschungen. Sie kommt im Cobra-Anhänger daher und ist auf Oldtimertreffen etc. entsprechend schnell auf- und abgebaut. Kürzlich haben wir ihr ein LX8000 spendiert, auf überlandflugwillige Piloten warten wir ;).

Slingsby T.21

Wir wollten lange keine Slingsby im Verein haben. Also eigentlich ja schon… Aber schon aufgrund der Windverhältnisse auf der Wasserkuppe ist so ein Flugzeug mit viel Flügelfläche bei wenig Gewicht nicht immer einfach zu bewegen. Unsere Lösung: Wir haben die Slingsby auf dem Flugplatz Nastätten stationiert! Unsere Mitglieder können sie dort jederzeit fliegen und auch mit „nach Hause“ nehmen. Im Winter ist das Flugzeug bei unseren Mitgliedern aus RLP auch bestens aufgehoben – dort gibt es auch eine private Slingsby und man kennt sich entsprechend gut aus. Fliegerisch ist die T.21 doch etwas Besonderes: Offen und nebeneinander ist für viele Piloten ein Highlight.

Habicht – D-8002

Der Habicht ist ein kompletter OSC-Bau, der nach aufwändigen Recherchen in unserer Vereinswerkstatt entstanden ist. Zum Zeitpunkt der Konstruktion gab es kein fliegendes Exemplar mehr, mittlerweile sind nach unseren Plänen schon weitere Exemplare gebaut worden. Fliegerisch und optisch ist der Habicht ein Leckerbissen: Hier wartet es ein beeindruckend agiles Flugzeug auf Piloten – sei es im Kunstflug oder zum Spaß in der Thermik.

Rhönbussard – D-7059 „Rhönvater“

Unser Rhönbussard ist Baujahr 1937 und damit eines der ältesten noch fliegenden Segelflugzeuge. 85 Jahre, das muss man erstmal schaffen. Vor wenigen Jahren haben wir ihn aufwändig grundüberholt und fit für die Zukunft gemacht. Unterstützt wurden wir hierbei von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Optisch haben wir dann noch nachgelegt und ihm ein zeitgenössisches Design verpasst. Um ihn auswärts präsentieren zu können ohne klassische Aufrüstmacken zu hinterlassen, haben wir für ihn einen perfekt angepassten Cobra Trailer beschafft.

Musger MG 19 – OE-0415

Mit ihrem formschönen Knickflügel ist die MG 19 eine tolle Erscheinung am Himmel, die wir seit 2023 im Flugzeugpark haben. Sie vereint sehr harmonische Flugeigenschaften mit für ihre Entstehungszeit sehr guten Flugleistungen. Bei unseren Mitgliedern ist sie sehr beliebt und war schon Gast auf verschiedenen Flugplatzfesten und bei einigen Oldtimertreffen.

Weihe 50 – D-3654

Mit der Weihe 50, D-3654, Baujahr 1952, hat der OSC seine Flotte um ein echtes Schmuckstück der Segelfluggeschichte bereichert. Dieses Flugzeug steht exemplarisch für die klassische Epoche des deutschen Segelflugbaus aus den 30igern, sowie dem Neubeginn nach den Kriegsjahren.

Die Weihe 50 konstruiert von Hans Jacobs, besticht durch ihre harmonischen Linien, den schlanken Holzrumpf und die elegant gestreckten Tragflächen. In sorgfältiger traditioneller Bauweise wurde sie von Focke-Wulff, Bremen gefertigt. Sie zeichnet sich durch ein ausgewogenes Handling in der Luft aus, und kann mit Ihren 18m Spannweite noch die kleinste Thermik ausnutzen.

Mit der D-3654 besitzt der OSC nun das zweite als „bewegliches Denkmal“ anerkannte Kulturdenkmal.

Grunau Baby IIb – D-3856

Das Grunau Baby war früher in etwa das, was heute durch Astir, ASK 23 oder K8 abgebildet wird: Ein Schulungseinsitzer. Bei uns ist es aufgrund seiner harmonischen Flugeigenschaften in Verbindung mit offener Haube beliebt. Es startet an der Winde, am Gummiseil sowie im F-Schlepp und ist damit universell nutzbar. Na gut, außer zum Überlandfliegen, das muss man schon wollen…

Ka 6E – D-4368

Unsere Ka 6E ist ein WaKu-Urgestein – wir haben sie zur Saison 2017 von der Fliegerschule Wasserkuppe übernommen. Seitdem ist sie bei uns im Flugzeugpark fest integriert und nach Stunden das meistgeflogene Flugzeug. Sie kommt im modernen Cobra-Anhänger auf den Flugplatz gerollt und bietet an Instrumentierung u.A. ein LX8080. Moderner Schnickschnack? Nein – es ist schließlich unser „Leistungsflugzeug“! Und mit einer Ka6 kann man bei passendem Wetter auch >300km fliegen ;).

SG 38 – D-1506

Unseren bekannten, alten „52er“ (-> Kennzeichen) haben wir mit dem neuen D-1506, einem quasi Neubau von Claus Bolze-Ludwig aus dem Jahre 2012 ersetzt. Dieser SG38 ist nicht nur für Gummiseil, Windenstart, sondern auch für Flugzeugschlepp zugelassen. Darüberhinaus besitzt er ein SG38-Boot. Damit ist er für unseren SG38 Flugbetrieb auf der Kuppe bzw. auf externen Veranstaltungen eine echte Bereicherung.

SG 38 – D-7055

Unser „55er“ (->Kennzeichen) ist der Kandidat für Auswärtsspiele. Diesen SG38 haben wir komplett selbst gebaut. Er hat auch eine Windenkupplung und ist damit auf Flugplatzfesten gern gesehener Gast. Den „55er“ haben wir kürzlich grundüberholt und ihn dabei mit Oratex bespannt.